Alpaka‑Kinderbuch ab 5 Jahren – Romeo und Samurai mit Camillo: Drei Alpakas auf dem Weg nach Australien

Romeo ist ruhig und träumt vom weiten Land, Samurai ist wachsam und ein bisschen ängstlich – und dann ist da noch Camillo, der vor Übermut kaum stillstehen kann.

Als Romeo von Gästen auf der Wanderung von Australien hört, lässt ihn ein Gedanke nicht mehr los: Dorthin muss er!

In diesem Alpaka‑Kinderbuch ab 5 Jahren führt die Reise der drei durch Maisfelder und dunkle Scheunen, über das offene Meer, durch Sturm und Dschungel – bis ans andere Ende der Welt, wo rote Erde, Kängurus und ein Meer aus Wolle auf sie warten.

Lust auf einen kleinen Einblick? Hier gibt’s das Kapitel Der Weg zum Meer.“

Der Gast mit dem Blick nach Süden

Bei einer Wanderung schwärmen zwei Gäste von ihrer Reise nach Australien – von weitem Land, viel Licht und Alpakas, so weit das Auge reicht. Romeo kann sich an den Worten kaum satthören. Und als er Samurai später sagt, dass er dorthin will, bleibt dem nur eines übrig: mitzugehen.

Die verschlossene Scheune

Nach der Flucht durchs Maisfeld suchen die drei einen Platz für die Nacht – und finden einen stillen Hof mit einer alten Scheune. Für Samurai ist das der schwerste Ort überhaupt, denn Scheunen erinnern ihn an Hunde und an Dunkelheit. Als dann auch noch der Wind die Tür zuschlägt, braucht es Romeo an seiner Seite und zwei sehr gelassene Kühe, damit aus der Panik wieder Ruhe wird.

Zwischen Meer und neuem Land

Auf dem Forschungsschiff wird das Meer zum ersten Mal etwas, das trägt statt bedroht: weite Wellen, warme Sonne und ein Camillo, der am liebsten für immer an Bord bliebe. Von den Menschen erfahren die drei, dass sich unter ihnen die Erde bewegt und daraus ganze Inseln wachsen. Doch am Horizont taucht ein dunkler Streifen Land auf – dicht, fremd und ganz anders als alles bisher.

Das Meer aus Wolle

Lena führt die drei über die Hügel zu einer Schaffarm, und oben angekommen wird sogar Camillo still: Hunderte Schafe ziehen über das Land wie Wolken, die auf den Boden gefallen sind. Ein einziger Hütehund hält die ganze Herde in Bewegung, ohne ein einziges Mal zu bellen. Für Samurai ist das mehr als ein schöner Anblick – hier sieht er zum ersten Mal, wie Ordnung ganz ohne Angst funktioniert.