Team Wundervlies: Drei Alpakas, die unterschiedlicher kaum sein könnten

Team Wundervlies: Drei Alpakas, die unterschiedlicher kaum sein könnten

Manche Teams entstehen nicht, weil alle gleich sind. Sondern weil jeder genau anders ist. Bei Team Wundervlies ist das ziemlich deutlich: Romeo wäre oft zufrieden, wenn alles gemütlich bleibt. Samurai schaut erst mal genau, ob alles sicher ist. Und Camillo bringt schon Wirbel rein, bevor überhaupt klar ist, ob gerade Wirbel gebraucht wird.

Genau diese Mischung macht unsere Kinderbuchwelt aus. Romeo ist der ruhige Träumer. Samurai ist wachsam, vorsichtig und schnell im Kopf. Camillo ist quirlig, übermütig und hat meistens Flusen im Kopf. Zusammen sind die drei nicht immer ordentlich unterwegs, aber dafür passiert etwas. Und genau das brauchen gute Geschichten.

In unseren Kinderbüchern geht es nicht nur darum, dass Alpakas Abenteuer erleben. Es geht um Freundschaft, Mut, Vertrauen, Fantasie und darum, dass man manchmal jemanden braucht, der bremst, jemanden, der aufpasst, und jemanden, der einfach losrennt und ruft: „Kommt mit!“

Team Wundervlies ist deshalb keine perfekte Heldengruppe. Zum Glück. Perfekt wäre ja auch langweilig. Die drei stolpern, staunen, streiten vielleicht mal kurz, halten trotzdem zusammen und entdecken unterwegs Welten, die es ohne Fantasie gar nicht geben würde.

Und vielleicht ist genau das der schönste Teil daran: Die Geschichten kommen nicht aus irgendeiner ausgedachten Hochglanzwelt. Sie wachsen aus unseren Tieren, ihren echten Eigenheiten und diesem Hofgefühl, das wir jeden Tag um uns haben.

Das e-book

Hinter den Kulissen: Unser erstes barrierefreies E-Book

Die Erstellung eines E-Books klingt im ersten Moment ganz einfach – Text rein, Bilder dazu, fertig. Doch sobald es um Barrierefreiheit geht, beginnt ein völlig neues Kapitel. Unser Ziel war es, das Buch „Die Andenreise“ nicht nur als wunderschöne Printausgabe, sondern auch als durchgängig barrierefreies E-Book anzubieten – zugänglich für alle Leser*innen, ob mit oder ohne Einschränkungen.

Was einfach klang, entpuppte sich als eine echte Herausforderung. Wir mussten uns mit HTML-Strukturen, EPUB-Codes und semantisch sauberem Aufbau auseinandersetzen – Dinge, mit denen wir vorher noch nie in Berührung gekommen waren. Jeder Absatz, jedes Bild und jede Formatierung musste überprüft, markiert und teilweise von Hand angepasst werden. Dabei stießen wir auf merkwürdige Fehlermeldungen, unsichtbare Steuerzeichen und Codes, die plötzlich das ganze Layout zerstörten.

Besonders knifflig wurde es bei den Alternativtexten für die Illustrationen. Denn wie beschreibt man ein Bild so, dass es für jemanden, der es nicht sehen kann, dennoch lebendig wird – ohne zu viel zu verraten, aber mit genug Atmosphäre?

Auch die Barrierefreiheit selbst stellte uns vor neue Fragen: Wie funktioniert die Navigation für Screenreader? Welche Informationen müssen unbedingt als Text zugänglich sein? Und wie sorgt man dafür, dass der Lesefluss erhalten bleibt – egal mit welchem Gerät oder Hilfsmittel?

Rückblickend war es eine technische und kreative Reise zugleich. Mit viel Geduld, zig Testdurchläufen und jeder Menge Ausprobieren ist es uns gelungen, ein funktionierendes, liebevoll gestaltetes und barrierefreies E-Book zu erstellen – bereit für Amazon, Bibliotheken und alle digitalen Lesewelten.

Es war kein leichter Weg, aber einer, den wir mit Stolz gegangen sind. Denn Barrierefreiheit bedeutet nicht nur Zugang, sondern auch Wertschätzung und Teilhabe. Und genau das wollen wir mit unseren Geschichten erreichen.

 

Die Weidesaison ist eröffnet

Weidesaison eröffnet Große Freude auf der Alpakaweide

Unsere Alpakas genießen wieder frisches Grün und warme Frühlingstage Endlich ist es wieder so weit: Die Weidesaison bei den Schönenberg Alpakas beginnt. Nach den kühleren Monaten freuen sich unsere Alpakas nun über frisches Grün, warme Sonnenstrahlen und gemütliche Stunden auf der Weide. Mit neugierigen Blicken, weichen Schritten und ganz viel Ruhe genießen unsere Tiere die neue Saison. Für uns ist dieser Moment jedes Jahr etwas Besonderes – denn wenn die Alpakas wieder draußen auf der Weide stehen, fühlt sich der Frühling gleich noch ein bisschen schöner an. Auch für unsere Besucherinnen und Besucher beginnt damit eine wundervolle Zeit auf unserem Alpakahof. Ob bei einer Alpakawanderung, beim Kennenlernen unserer Tiere oder bei einem besonderen Ausflug in Bayern – die neue Saison bringt viele schöne Begegnungen, flauschige Momente und unvergessliche Erinnerungen mit sich. Wir freuen uns auf eine schöne Weidesaison mit unseren Alpakas und vielen lieben Gästen. Flauschige Grüße von der Weide das Team von den Schönenberg Alpakas

Lama oder Alpaka?

Lama oder Alpaka?

Alpaka oder Lama? – Ein flauschiger Vergleich
Oder: Warum Pepe ein Lama ist und Romeo nicht.

Wer bei uns auf den Hof kommt, fragt es meist schon beim ersten Blick:
„Was ist das eigentlich – ein Alpaka oder ein Lama?“

Die Antwort ist einfach – und manchmal auch nicht. Denn beide sind Schwielensohler, unechte Wiederkäuer (sie kauen zwar wieder wie Kühe und Schafe, haben aber nur einen Magen mit drei Kammern anstelle von vier getrennten Mägen, was sie von „echten“ Wiederkäuern unterscheidet, aber sie sind an Raufutter wie Heu und Gras angepasst und verdauen es sehr effizient),  Herdentiere… und flauschig sowieso.

Aber es gibt feine Unterschiede, die man kennen (und lieben) kann.


Die Größe macht’s

Lamas erreichen eine Schulterhöhe von 110 bis 130 cm, manchmal sogar auch bis 140 cm, und ein Gewicht von 120 bis 150 kg.

Ein ausgewachsenes Alpaka kann zwischen 80 und 100 Zentimeter hoch  werden und bringt zwischen 65 und 75 Kilogramm, Hengste sogar bis zu 80 Kilogramm auf die Waage.


Das Vlies – edel vs. praktisch

Alpakas wurden vor allem wegen ihres feinen, weichen Vlieses gezüchtet.
Ihr Vlies ist fast seidig – perfekt zum Spinnen und Verlieben.
Lamas sind Lastentiere und haben häufig ein gröberes Vlies, dafür aber oft diese majestätisch Haltung, die sagt: „Ich bin zwar flauschig, aber ich meine es ernst.“


Ohren 

Und wenn ihr vergesst wer größer oder kleiner ist könnt ihr an Obst und Lamas denken.
Denn Lamas haben Bananenohren – lang und nach innen gebogen.
Alpakas haben kurze, gerade Ohren – wie zwei aufmerksame Antennen.

(Das unser Lama Eras ein bisschen beleidigt ist, weil seine Ohren ständig mit Obst verglichen werden? Verstehen wir. Aber sie sind halt wirklich bananenförmig.)




Charakterköpfe mit Eigenheiten

Unsere Lamas sind selbstbewusster, ruhiger und anmutiger.
Unsere Alpakas sind  wuseliger, bringen einen zum schmunzeln, (manchmal sind wir auch genervt um ehrlich zu sein, wenn z.B. Romeo entscheidet das er genau das Gegenteil von dem macht wie wir uns das vorstellen)  – und sind halt einfach zuckersüß.

Und wie immer gilt: Es gibt Ausnahmen. Man muss sie einfach kennenlernen.

 

Auf die Frage, wen wir lieber haben – Lamas oder Alpakas – ist die Antwort eindeutig uneindeutig.

Die Lamas sind einfach etwas ganz Besonderes – mit ihrer stolzen, ruhigen Art und diesem unverwechselbaren Blick.
Die Alpakas dagegen sind herrlich süß, sanft und bringen einen allein durch ihr Dasein sofort zum Lächeln.

Und genau deshalb können wir uns nicht entscheiden – und wollen es auch gar nicht.
Denn jede Begegnung mit ihnen ist anders: mal still und entschleunigend, mal neugierig, herzlich und voller kleiner Momente, die man mit nach Hause nimmt. Zusammen machen sie das aus, was unsere Wanderungen so besonders macht – eine echte Auszeit vom Alltag, mitten in der Natur, mit Tieren, die berühren.

 

Romi Fact Nr. 2

Romeo Fact Nr. 2: Das Drama mit den Fußnägeln

Wer Romeo kennt, weiß: Er ist der Inbegriff von Flausch, Ruhe und Knuffigkeit.
Er schaut freundlich, bewegt sich in Zeitlupe und scheint immer in seiner eigenen kleinen Welt zu schweben.
Doch wer glaubt, dass er sich deshalb auch brav die Füße geben lässt, irrt gewaltig.

Denn Romeo hat eine klare Meinung zum Thema Fußnägel schneiden: Nein.

Das Problem ist: Die Zehennägel – müssen regelmäßig gekürzt werden.
Und das geht nur, wenn das Tier stillsteht und ein Bein nach dem Anderen ruhig hebt.
Bei manchen klappt das problemlos.
Bei Romeo? Leider nein.

Es fängt ganz harmlos an:
Man nähert sich ihm langsam, spricht beruhigend, hebt vorsichtig ein Bein an … und in dem Moment, in dem er merkt, worauf das hinausläuft, lässt er sich einfach fallen.
Nicht laut. Nicht hektisch. Sondern mit voller Überzeugung und in absoluter Konsequenz.
Wie ein nasser Mehlsack.

Alternativ zieht er das Bein ruckartig weg, steht schief, verdreht sich oder drückt sein ganzes Gewicht gezielt in Richtung Boden.
Und wenn man glaubt, ihn doch irgendwie überlistet zu haben, kommt irgendwann dieser typische Rücktritt – leicht, aber eindeutig:
„Lasst. Mich. In. Ruhe.“

Wir erklären es ihm jedes Mal aufs Neue. Wir versprechen Leckerlis. Wir bitten, reden, atmen tief durch – und resignieren dann doch.
Denn bei Romeo hilft keine Diskussion.
Fuß geben? Nicht mit ihm.

Dabei sieht er uns während der ganzen Aktion mit seinem üblichen unschuldigen Blick an.
Völlig ruhig. Völlig entspannt. Völlig unkooperativ.

Und wenn wir dann endlich, mit Müh und Not, den letzten Zeh geschafft haben, trabt er zufrieden davon.
Gemächlich natürlich.
Und vermutlich mit dem Gedanken:
„Ich hab euch gut erzogen.“